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Formneuheit: Skoda Spartak, Octavia und Felicia

V&V Model Skoda Formneuheit

Formneuheit: Skoda Spartak, Octavia und Felicia

Skoda Felicia Prospekt
*** Skoda Felicia – Werbebild

Verkaufs- und Exportschlager jetzt als formneue Fahrzeuge im Maßstab 1/120 exklusiv in unserem Sortiment!

Die ersten 6 Modelle des formneuen Skoda sind bereits verfügbar und können bestellt werden!


Die Vorbilder

Skoda Spartak, Octavia, Felicia

Die Škoda Modelle 440, 445 (in Volkssprache auch Spartak genannt), Octavia (ab 1959) und Felicia waren Automobile des tschechoslowakischen Automobilherstellers AZNP (Škoda) und wurden teilweise im Hauptwerk Mladá Boleslav produziert.

Nur eine Übergangslösung?

Skoda Felicia - Vorbild
* Skoda Felicia 1959–1964

In den 1950er- und 1960er-Jahren fertigte Skoda diese Fahrzeuge mit konventionellem Antriebsprinzip Frontmotor mit Hinterradantrieb. Die Fahrzeuge wurden von Anfang an als Zwischentypen angesehen, welche die Zeit zur Entwicklung eines tschechoslowakischen „Volkskraftwagens“ überbrücken sollten. Schon 1955 war von weiteren vier bis fünf Jahren die Rede, bis man ein geeignetes Baumuster fertig hätte. Die mit vielen Wendungen verbundenen Entwicklungsarbeiten mündeten schließlich im Škoda 1000 MB – einem leichten vollwertigen Volksauto mit Heckmotor, der 1964 in Produktion ging und die bisherigen Škoda-Modelle ablöste.


Die Namensgebung

Škoda 440 "SPARTAK" 1955–1959
* Škoda 440 „SPARTAK“
1955–1959

Viele Autonamen der 50er-Jahre hatten ein hohes Sozialprestige. Einen anderen Weg ging Skoda. 1959 entschieden sich die Tschechen, ihr neues Modell ganz unspektakulär, aber quasi lateinisch zu taufen. Eine Erfolgsgeschichte hat das Auto aber bis heute geschrieben.

Skoda hatte 1954 bei der Vorstellung des Prototyps noch mit der Bezeichnung „Spartak“ geliebäugelt. Am Ende aber wurde es für das Serienmodell dann doch nur die sachlich wirkende Zahlenfolge „440“. Die allerdings zeigte deutlicher als jede noch so kunstvolle Namensgebung, was sich unter der Motorhaube verbarg: ein Vier-Zylinder-Motor mit einer Leistung von 40 PS. Ab 1957 wurde das Modellprogramm durch den Škoda 445 erweitert. Dieser hatte gegenüber dem Vorgänger einfach fünf Pferdestärken mehr.

Wirtschaftliche Unterschiede

In dieser Zeit gab es große Unterschiede bei der Autoindustrie in West und Ost. So konnten die westlichen Hersteller, wann immer sie wollten, ihre Modellpalette optisch und technisch runderneuern. Für Škoda aber galten strenge politische Vorgaben.

Dazu gehörte zum Beispiel das 80-Prozent-Prinzip. Dahinter verbarg sich, dass bei einem neuen Modell 80 Prozent der Teile des Vorgängers verwendet werden mussten.

Dies hatte sehr gut nachvollziehbare Folgen: Hatte man für ein neues Auto ein paar technische Innovationen eingeplant, so musste man die Form der Karosseriebleche beibehalten. Wollte man das Design auffrischen, so kam darunter überwiegend die bekannte Technik zum Einsatz. Dies galt auch, als Škoda auf die Idee kam, es mit einer anderen Namensgebung zu versuchen.

Skoda Octavia

* Skoda Octavia 1959–1964

Als der Octavia im Jahr 1959 erschien, trug er zwar einen recht klangvollen Namen. Als Grundgerüst nutzte man das lateinische Octo für Acht, dies lag einfach daran, dass der Neue das achte Pkw-Modell der Marke nach dem Zweiten Weltkrieg war.

Die stattlichen Vorgaben sorgten jedoch dafür, dass der Octavia deutlich als enger Verwandter des 440 und 445 zu erkennen war. Die Entwickler hatten sich dieses Mal auf technischer Seite etwas einfallen lassen: Der Octavia fuhr mit einer modernen Vorderachse samt Einzelradaufhängung. Dies war die erste konstruktive Änderung am Fahrwerk eines Škoda Modells seit 1940.


Ein echtes Cabriolet

Skoda Felicia
* Skoda Felicia 1959-1964

Da man sich schon um die Namensfindung gekümmert hatte, gab es noch etwas Neues im Škoda-Programm des Jahres 1959: ein Modell namens Felicia. Dabei handelte es sich um ein echtes Cabriolet. Weil hierfür aber die besagte Regelung ebenfalls galt, basierte der Felicia nicht nur auf dem Octavia, sondern war auch ein direkter Nachfolger des optisch nahezu identischen Cabriolets auf Basis des zuvor schon gebauten 440.

*** Skoda Felicia Cabrio – Werbebild

Bis 1970 produziert

Als sehr erfolgreich schnitt die Kombiversion des Octavia ab, die es ab 1961 gab. 54.086 dieser Autos mit großer Ladefläche wurden gebaut. Der Kombi war am Ende auch die Variante des Octavia, die am längsten in den Preislisten zu finden war. Škoda baute diesen bis 1970 weiter.

* Škoda Octavia 1959–1964
* Škoda Octavia Kombi 1961

Verkaufs- und Exportschlager

Insgesamt verkaufte sich der Octavia mit 229.531 Exemplaren in allen Modellvarianten zusammengezählt sehr gut und die verschiedenen Modelle waren auch ein Exportschlager. Sie wurden bis nach Südamerika oder Neuseeland verkauft. In die damalige DDR gelangten 6.000 Stück vom Škoda 440/445, 500 Stück vom Felicia und mehr als 70.000 Stück vom Octavia (Statistik bis 1969).


Die Modellfahrzeuge im Maßstab 1/120

Die Modellfahrzeuge im Maßstab 1/120

Skoda Octavia mit Dachgepäckträger
1/120 Skoda Octavia
mit Dachgepäckträger

Auch unsere neuen Modelle des Exportschlagers aus Tschechien stehen in Sachen Qualität und Detailtreue in nichts nach. Die Modelle werden in aufwendiger Handarbeit lackiert. Scheinwerfer, Heckleuchten, Kennzeichenhalter, Zierleisten und Stoßstangen sind ebenfalls exakt nachgebildet und coloriert. Selbst die Felgen des neuen Skoda im Maßstab 1/120 sind in zwei Farben nachgebildet.

Achtung

Übrigens werden alle exklusiven Modelle aus unserer Fahrzeugserie mit Originalfarben bzw. -lacken aus der Autoindustrie lackiert. Im Gegensatz zu eingefärbtem Kunststoff wird durch die extra Lackierung der Modelle eine absolute vorbildgerechte Nachbildung und Erscheinung der Modelle erreicht.

Selbstverständlich wurde auch der markante Unterschied des Kühlergrills zwischen den Modellen Spartak und Octavia berücksichtigt. Damit nicht genug! Sogar die geänderte Karosserie am Heck des Spartak wurde detailgetreu dem Vorbild nachempfunden.

Skoda Kühlergrill beim Vorbild

Skoda Kühlergrill beim Modell
Der obere Kühlergrill gehört zum Modell Spartak und der untere zum Skoda Octavia. Beide Varianten wurden von uns berücksichtigt und sind erhältlich.
Skoda Karosserie beim Vorbild

Skoda Karosserie beim Modell
Hier deutlich erkennbar, die geänderte Karosserie am Heck des Fahrzeugs.
Skoda Felgen beim Vorbild
Skoda Felgen beim Modell
Auch auf die verschiedenen Felgen-Varianten wurde geachtet.



Insgesamt erscheinen in der ersten Auflage 20 unterschiedliche Modelle des Skoda. Originalgetreu nachgebildet werden die Modelle des Skoda 440 Spartak, Skoda Octavia 995 Limousine und Skoda 993 Kombi, sowie das Cabrio des Skoda 996 Felicia „Softtop offen“ und „Softtop geschlossen“. Zusätzlich erscheint die Ausführung des Skoda Felicia „Hardtop geschlossen“.

Die ersten 6 Modelle des formneuen Skoda sind bereits verfügbar und können bestellt werden:

15760 V&V - Skoda Spartak
Skoda Spartak
* Skoda 440 „Spartak“

Art.-Nr. 15760 V&V – 1/120 Škoda Spartak Limousine – türkisgrün

15761 V&V - Skoda Spartak

Art.-Nr. 15761 V&V – 1/120 Škoda Spartak Limousine – elfenbein/kirschrot

15763 V&V - Skoda Octavia
* Skoda Octavia

Art.-Nr. 15763 V&V – 1/120 Škoda Octavia Limousine – elfenbein

15764 V&V - Skoda Octavia

Art.-Nr. 15764 V&V – 1/120 Škoda Octavia Limousine – mohnrot

15765 V&V - Skoda Octavia

Art.-Nr. 15765 V&V – 1/120 Škoda Octavia Limousine – diamantschwarz

15767 V&V - Skoda Octavia Kombi
Skoda Octavia Kombi
* Skoda Octavia Kombi

Art.-Nr. 15767 V&V – 1/120 Škoda Octavia Kombi – kirschrot

Weitere Varianten folgen…

Weitere Varianten des Skoda Spartak, Octavia Limousine und Kombi, sowie die Variante des Skoda Cabrio mit Softtop und Hardtop erscheinen in wenigen Wochen. Bei Verfügbarkeit der genannten Varianten werden wir natürlich noch einmal separat darauf aufmerksam machen. Freuen Sie sich also auf weitere attraktive Modelle des Skoda-Klassikers…

Skoda Felicia Cabrio
*** Skoda Felicia Cabrio – Werbebild
Sebastian

Weitere Wünsche offen? Dann teilt uns diese mit! Wir freuen uns immer über Vorschläge und Wünsche zu neuen Fahrzeugmodellen oder Farbvarianten. Einfach Mail mit Betreff „Modellvorschlag“ an info@mbs-sebnitz.de oder gleich hier als Kommentar posten. Also was wünscht ihr euch? Ganz egal ob Pkw, Lkw, Baufahrzeuge oder landwirtschaftliche Maschinen. – Grüße Sebastian

Quellenangabe Bilder:
*   https://heritage.skoda-auto.com
**  https://www.skoda-storyboard.com
*** https://www.hemmings.com

2 Kommentare

  1. Hallo Modellbahnshop-Sebnitz-Team!
    Super, die neuen Skoda`s von V&V in TT.
    Weitere Wünsche:
    . MELKUS RS 1000 in TT.
    . GRANIT – LKW in TT
    . Mercedes Benz 300/ W 189 (die alte Adenauer-Kanzlerlimosine) in TT.
    Ich freue mich auf weitere schöne Modelle für die TT-Straßen in Ost und West,
    Euer Kunde Matthias Schille

  2. Ich bin begeistert, endlich mein Wunsch-PKW den ich vor langer Zeit mein Eigen nennen durfte, einen Skoda Octavia Baujahr 1963 in der Farbe nilgrün, mein erstes eigenes Fahrzeug. Gefahren habe ich ihn von 1987 bis 1990 ein wirklich schönes und elegantes Fahrzeug. Meinen damaligen Wunsch Auto den Felicia konnte ich leider nicht umsetzten, aber vielleicht als Modell hier im Shop, bin schon ganz gespannt. Übrigens die Modellfarbe Türkisgrün kommt meinem nilgrün schon sehr ähnlich. Freundliche Grüße aus Cottbus.

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