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Die ersten Highlights rollen an …

175 Jahre K.Bay.Sts.B.

175 Jahre Königlich Bayerische Staatseisenbahn

Das erste Highlight des Jahres

Nach der Übernahme der „Königlich privilegierten Ludwigs-Eisenbahn-Gesellschaft“ (Nürnberg–Fürth) 1841 begann die Staatseisenbahnzeit mit der Gründung der „Königlichen Eisenbahnbau-Kommission“ in Nürnberg. Einhergehend mit der Verstaatlichung der „München-Augsburger Eisenbahn-Gesellschaft“ wurde die „Königlich Bayerische Staatseisenbahn“ im Jahr 1844 gegründet.

Anfangs konzentrierten sich die „Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen“ auf den Bau von drei Hauptlinien: die Ludwig-Süd-Nord-Bahn von Lindau nach Hof mit Anschluss an das Eisenbahnnetz von Sachsen, die Ludwigs-West-Bahn von Bamberg über Schweinfurt und Würzburg nach Aschaffenburg mit Anschluss nach Hessen sowie die Bayerische Maximiliansbahn, die eine Ost-West-Verbindung von der Grenze zu Württemberg bei Neu-Ulm über die bestehende Strecke Augsburg–München nach Österreich schuf. Somit wurde das Staatsbahnnetz immer weiter ausgebaut und verband bald alle wichtigen Metropolen des Königreichs Bayern. Auch die ländlichen Regionen wurden mit einem weitverzweigten Lokalbahnnetz erschlossen. Dadurch entwickelten sich bis zum Ende des ersten Weltkrieges die „Königlich Bayerischen Staatseisenbahnen“ mit einem Streckennetz von 8526 Kilometern zur zweitgrößten deutschen Länderbahn.

Nach dem Ende der Monarchie im November 1918 wurde das Prädikat „Königlich“ gestrichen. Am 1. April 1920 wurden die Bayerischen Staatseisenbahnen im Rahmen eines Staatsvertrages als Gruppenverwaltung Bayern von der Deutschen Reichsbahn übernommen.

Königlich Bayerische Staatseisenbahn im Modell

175 Jahre Königlich Bayerische Staatseisenbahn

Zu Ehren des Jubiläums „175 Jahre Königlich Bayerische Staatseisenbahn“ haben die Hersteller Roco und Fleischmann einige Modelle der K.Bay.Sts.B. in den Spurweiten H0 und N angekündigt. Alle Modelle finden Sie in unserem SHOP.

Roco Modelle in Spur H0

In der Zeit der K.Bay.Sts.B. wurden einige Meilensteine des Lokomotiv- und Wagenbaus gelegt. So gilt die von der Lokomotivfabrik J. A. Maffei in München gebaute „Königin der Dampfloks“, die bayerische Gattung S 3/6 – 1908 erstmals geliefert – bis heute als unerreichte Schönheit des deutschen Dampflokbaus. Dazu wurde der passende Prinzregentenwagen angeschafft, weil das Vorgängermodell Anlass zu Klagen über Stöße und Schwankungen gegeben hatte. Die hoheitliche Reisegesellschaft hatte das als äußerst unangenehm empfunden. Im Roco Themenjahr erscheint eine detaillgetreue Nachbildung der beiden Fahrzeuge (Art. Nr. 61471, 61472, 61473).

Modellvorstellung Dampflok S 3/6

Innovative Ideen hatte man auch, wenn es darum ging, den Verkehr auf den Lokalbahnen zu optimieren. So wurde bei der Dampflokomotive der Gattung Pt 2/3 an der Rückseite eine Tür eingebaut, durch die der Heizer in den Zug gelangte, um die Aufgaben des Schaffners zu übernehmen. Auch dieses Modell erscheint unter den Artikelnummern 73052, 73053 und 79053 technisch und optisch im Roco Programm.

Als Ergänzung zur Pt 2/3 erscheinen passende Personenwagen (Art. Nr. 74900, 74901, 74902). Wer den Personenzug zu einem GmP, also einem Güterzug mit Personenbeförderung, ausbauen möchte, erhält mit dem Güterwagenset76094 und dem Ergänzungswagen 76774 das passende Wagenmaterial. Damit können Sie sich dieses besondere Jubiläum auch auf Ihre Modellbahnanlage bzw. in Ihre Sammlung holen.
Die genannten Modelle erscheinen über das Jahr hinweg und den Start wird das einzigartig schöne Set der Dampflok S 3/6 mit dem „Prinzregenten“-Wagen Anfang Februar machen.

Um Ihnen noch ein bisschen den Mund wässrig zu machen, haben wir schon einen Blick hinter die Kulissen geworfen und auch Anlagenbilder von folgenden Modellen hier zum Durchklicken bereit gestellt:

HIER zu den H0-Modellen von Roco, die im Beitrag erwähnt wurden.

Fleischmann Modelle in Spur N

In der Zeit der K.Bay.Sts.B. wurden einige Meilensteine des Lokomotiv- und Wagenbaus gelegt. Innovative Ideen hatte man so zum Beispiel, wenn es darum ging, den Verkehr auf den Lokalbahnen zu optimieren. So wurde bei der Dampflokomotive der Gattung Pt 2/3 an der Rückseite eine Tür eingebaut, durch die der Heizer in den Zug gelangte, um die Aufgaben des Schaffners zu übernehmen. Als filigranes Modell erscheint die Pt 2/3 in der grünen Lackierung der Bayerischen Staatseisenbahn (Art. Nr. 707005, 707085). Die 3-achsige Lokomotive überzeugt durch separat angesetzte Griffstangen, ein filigranes Fahrwerk sowie einer aufwendigen Lackierung mit Zierstreifen. Als ideale Ergänzung erscheint ein 5-teiliges Wagenset eines GmP (Art. Nr. 809003), also einem Güterzug mit Personenbeförderung.

Die bayerische GtL 4/4 wurde erstmals 1911 von der Bayerischen Staatsbahn in Dienst gestellt. Mit wenigen Änderungen wurde sie bis 1927 weitergebaut. Die Lokomotiven bewährten sich im Betrieb sehr gut und waren mit einer Leistung von 450 PS die stärksten bayerischen Lokalbahnlokomotiven. Insgesamt wurden 117 Lokomotiven hergestellt. Fast alle Bahnbetriebswerke in Bayern, die Nebenstrecken bedienten, hatten GtL 4/4 in ihrem Bestand. Auch dieses Modell erscheint, passend zum Jubiläumsthema, als Sondermodell (Art. Nr. 709903). Ebenfalls sind die zur Lok passenden Güterwagen verfügbar. Es finden sich ein Drehschemelwagen-Gespann, beladen mit Baumstämmen (Art. Nr. 822301), ein Schienentransportwagen, beladen mit Schienenprofilen (Art. Nr. 823606) sowie ein filigraner offener Viehtransportwagen, beladen mit Rindern (Art. Nr. 826003) im Programm. Damit können Sie sich dieses besondere Jubiläum auch auf Ihre Modellbahnanlage bzw. in Ihre Sammlung holen.

Wenn Sie das noch nicht genug auf den Geschmack gebracht hat – hier noch ein paar wunderbare Modellbilder, der Jubiläumsartikel:

Zuletzt noch der Link zu den N-Modellen von Fleischmann: HIER

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