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Roco Güterwagen mit Schlussleuchten

Roco H0 Güterwagen mit Schlussleuchten
Roco Güterwagen mit Schlussleuchten
Die roten Schlussleuchten

Roco Güterwagen mit Schlussleuchten
Bereits mit den Neuheiten bzw. Herbstneuheiten 2018 veröffentlicht, aber nur am Rande beachtet, verdienen diese Wagen ein wenig mehr Aufmerksamkeit. Der Grund dafür ist die hierbei erstmals verwendete Zugschlussbeleuchtung.

Während diese bei herkömmlichen Systemen über Rad- bzw. Mittelschleifer vom Gleis mit Strom versorgt wird, besitzt dieser Wagen ein Batteriefach was zur Aufnahme von zwei AAA Batterien geeignet ist. Kleines Manko, diese gehören leider nicht zum Lieferumfang. 

Art. 76611 – 2-achsiger gedeckter Güterwagen Bauart Gos [1400] der DR, Ep.IV

  • Ausführung mit Plattenwänden, mit Bühne
  • mit Kupplungsaufnahme nach NEM 362 und Kurzkupplungskinematik
Weitere Varianten:

Art. 76610 – 2-achsiger gedeckter Güterwagen Bauart Gbrs-v 245 der DB, Ep.IV

  • Ausführung mit Plattenwänden, ohne Bühne
  • mit Kupplungsaufnahme nach NEM 362 und Kurzkupplungskinematik

Art. 76614 – 2-achsiger gedeckter Gedeckter Güterwagen Bauart Gbrs-v 245 der DB, Ep.IV

  • AC-Modell
  • Ausführung mit Plattenwänden, ohne Bühne
  • mit Kupplungsaufnahme nach NEM 362 und Kurzkupplungskinematik

Doch was ist der Vorteil vom Roco Güterwagen mit Schlussleuchten?

Unabhängig ob die Anlage analog, digital mit Gleich- bzw. Wechselstrom betrieben wird, die Zugschlussbeleuchtung kann problemlos in Betrieb genommen werden. Somit steht selbst dem Einsatz auf einer Spielbahn mit Kunststoffgleisen, wie bei „Märklin my world“, nichts im Weg 😉 Also einfach Batterien ins Fach, den Wagen auf das Gleis stellen und schon geht es los. Solange der Wagen auf dem Gleis in Bewegung ist leuchtet die Schlussbeleuchtung. Wenn der Wagen abgestellt wird, schaltet sich die Beleuchtung nach etwa 5 Minuten automatisch aus. Sowie der Wagen anrollt wird auch die Beleuchtung wieder aktiviert.

Und wie macht er das?

Roco gedeckter Güterwagen - Neodym Magnet
Hier befindet sich der Neodym Magnet

Dazu haben wir einfach mal in und unter den Wagen geschaut, um das Rätsel zu lösen wie das mit der Beleuchtung funktioniert. Zuerst ist uns aufgefallen, dass die im Wagen verbaute Elektronik mit einem Reedkontakt unter dem Wagen verbunden ist. Außerdem ist an der Achse in der Nähe ein Neodym Magnet befestigt, der während der Fahrt die Aktivierung übernimmt. Sobald der Wagen zum Stillstand kommt empfängt die Schaltung kein Signal mehr. Demzufolge schaltet die Schlussbeleuchtung nach ca. fünf Minuten ab. 

3 Kommentare

  1. Wirklich eine geradezu sensationelle Umsetzung für diverse Systeme und Einsätze. Weitere Modelle mit diesem Prinzip wären sehr begrüßenswert!

  2. Am Anfang dachte ich: Batteriefach und ohne Stromaufnahme von den Gleisen? Muss man jedes mal den Wagen abschalten? Aber die Idee mit dem Kontakt und der Verzögerung nach Stillstand: genial

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